Gebäude

Zu einer Eisenbahnstrecke gehören Gebäude, die für die betrieblichen und verkehrlichen Zwecke, die Fahrzeug- und Streckenunterhaltung sowie der Beherbergung dienen. Die Preßnitztalbahn weist eine Vielzahl attraktiver Bauwerke entlang der Museumsbahnstrecke auf, die aufwändig saniert wurden und liebevoll erhalten werden, um damit zum besonderen Charme der Strecke beizutragen.

In der Auflistung werden die Gebäude der Preßnitztalbahn aufgelistet und teils mit weiterführenden Informationen, Berichten zu Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten sowie Galerien ergänzt.
Die Auflistung erfolgt entsprechend der Lage an der Strecke von Oberschmiedeberg bis Jöhstadt.

Stationsgebäude Bahnhof Oberschmiedeberg

Auch wenn nicht mit der Museumsbahn erreichbar, gehört das Bahnhofsgelände und das Stationsgebäude Oberschmiedeberg der Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. Das Gebäude wurde fachgerecht saniert und mit den originalen (früheren) Stationsschildern ausgestattet. Momentan sind die Räumlichkeiten nicht öffentlich zugänglich, auf Wunsch können jedoch Führungen organisiert werden.

Bahnbeamten-Wohnhaus Steinbach

Das Klinkerfachwerk-Wohnhaus gegenüber dem Stationsgebäude in Steinbach diente nach der Eröffnung der Strecke 1892 über viele Jahrezehnte der Unterkunft für den in Steinbach tätigen Stationsvorsteher und später Eisenbahner der Strecke. Seit 2005 ist das Gebäude im Besitz der Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V., nach intensiver Sanierung wird es seit 2012 vermietet und ist nicht öffentlich zugänglich. weiter

Stationsgebäude und Güterabfertigung Bahnhof Steinbach

Das kombinierte Bahnhofsgebäude für die verkehrlichen und betrieblichen Aufgaben sowie für den Güterumschlag mit größerem Lagerraum prägt die straßenseitige Zufahrt zum Bahnhof Steinbach, während das Gebäude von der Gleisseite eher schlicht und einfach wirkt. Hier können Fahrkarten der Museumsbahn erworben werden, es gibt einen Dienstraum für das Personal und der Güterboden wird gelegentlich auch bei öffentlichen Veranstaltungen genutzt.

Wasserhaus Steinbach

Das Wasserhaus in Steinbach dürfte das bekannteste Gebäude und eines der meistfotografierten Motive der Museumsbahn überhaupt sein. Ab der Eröffnung des Bahnhofes Steinbach im Jahr 2000 wurde das sanierte Wasserhaus mit seiner Aufgabe zur Versorgung der Lokomotiven mit Kesselwasser aus einem Hochbehälter entsprechend wieder in Betrieb genommen. Auf Wunsch wird Interessierten gern ein Blick in das Gebäude gewährt.

Fahrzeughalle Schmalzgrube

Die Fahrzeughalle Schmalzrgube entstand aus einer ehemaligen Busabstellgarage durch eine umfassende Erneuerung des Mauerwerks, der Fenster und des Daches und integriert sich heute nahtlos in die Anlagen des Bahnofes in Schmalzgrube. 1996 wurde durch diese Halle ein Gleis gelegt, dass es früher nicht gab. In der Halle werden regelmäßig Fahrzeuge und Baumaschinen abgestellt und sie dient als Lagerhalle für Gleisbaumaterial.

Freiabtritt Bahnhof Schmalzgrube

Heute sucht man es auf Bahnhöfen immer öfter vergeblich, die sächsischen Schmalspurbahnen hatten es beinahe an jeder Station zu bieten: das Örtchen für die dringenden Geschäfte. So auch der Bahnhof Schmalzgrube, seit der Eröffnung der Strecke 1892 hatte der Bahnhof einen Freiabtritt zu bieten. Und auch über die Streckeneinstellung hinaus hatte der einfache Holzfachwerkschuppen Bestand. Es ist das einzige Gebäude der Preßnitztalbahn, das komplett aus Holz gebaut ist.

Stationsgebäude Bahnhof Schmalzgrube

Aus diesem Gebäude heraus wird durch den Zugleiter der Betrieb der Züge der Museumsbahn geführt. Es ist neben dem Dienst- auch mit einem Schalter- und Warteraum versehen - von dem aus früher auch Reise- und Stückgutepäck aufgegeben werden konnte. Das Gebäude ist sehr fotogen und darf bei keiner Fotosammlung der Preßnitztalbahn fehlen.

Lagerhalle Schlössel

Die Lagerhalle gehörte ursprünglich zu der auf dem Gelände der heutigen Ausstellungs- und Fahrzeughalle befindlichen Fabrikanlage und befand sich bei der Übernahme im Jahr 2000 in einem ruinösen Zustand. Zunächst nur als Baumateriallager genutzt, wurde mit Realisierung der Fahrzeughalle der Bedarf an weiteren Werkstatt- und Lagerflächen deutlich, die dann in einem mehrjährigen Sanierungsprozess verwirklicht wurden.

Ausstellungs- und Fahrzeughalle Schlössel (2004-2005 errichtet)

Die Ausstellungs- und Fahrzeughalle beinhaltet auf rund 180 Meter Gleislänge Möglichkeiten zur witterungsgeschützten Fahrzeugunterstellung sowie mit Werkstatteinrichtungen und einer Krananlage zur Ausführung von Instandhaltungsleistungen. Gleichzeitig ist die Halle gut für die Durchführung von Veranstaltungen mit bis zu 500 Gästen geeignet.

Lokschuppen Jöhstadt

Im dreiständigen Lokschuppen in Jöhstadt sind die für den aktuellen Betriebseinsatz sowie für Instandhaltungsarbeiten vorgesehenen Lokomotiven beheimatet.

Kohleschuppen (am Lokschuppen)

Die Bezeichnung Kohleschuppen stammt noch aus der Betriebszeit der alten Preßnitztalbahn, als in diesem direkt neben dem Lokschuppen angeordneten Gebäude das Brennmaterial (Holz, Braunkohle) gelagert war, das für das Anbrennen der Loks benötigt wurde. Heute wird immer noch eine kleine Menge Brennstoff gelagert, allerdings ist der größte Teil der Nutzfläche Werkstatt und Lager für die Dampflokunterhaltung.

Wohnblock Bahnhof Jöhstadt

Der 1988/89 auf dem Gelände des früheren Bahnhofes Jöhstadt errichtete Plattenbau mit 33 Wohneinheiten wurde durch den Verein Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. im Jahr 2011 erworben und soll nach Tilgung der für den Erwerb aufgenommenen Darlehen mittelfristig abgerissen werden, um Platz für den Aufbau des „Neuen Bahnhof Jöhstadt“ zu gewinnen.

Bahnhofsgebäude Jöhstadt

Das Bahnhofsgebäude in Jöhstadt beherbergt die Geschäftsstelle des Vereins und der Museumsbahn sowie Aufenthalts- und Übernachtungsräume für die Vereinsmitglieder. Künftig werden direkt vor dem Bahnhofsgebäude auch wieder Züge direkt abfahren können.

Wohngebäuderuine Dürrenberg 120 (Abriss vorgesehen)

Die Ruine des früheren Wohngebäudes wurde Anfang 2020 von der Stadt Jöhstadt erworben und inzwischen entkernt und soll zeitnah abgerissen werden, um an dieser Stelle Platz für einen Mitarbeiter- und Besucherparkplatz zu schaffen.

Jahres- und Veranstaltungsflyer Preßnitztalbahn 2022
Jahres- und Veranstaltungsflyer Preßnitztalbahn 2022 | Foto: Sammlung IG Preßnitztalbahn e.V.
Edmondsonsche Fahrkarten der Preßnitztalbahn
Edmondsonsche Fahrkarten der Preßnitztalbahn | 14.04.2019 | Foto: Armin-Peter Heinze

Fahrpreise

Einfache Fahrt

Kinder: 6 €
Erwachsene: 8 €

Hin- und Rückfahrt

Kinder: 7 €
Erwachsene: 13 €

Familienkarte (2 Erwachsene mit bis zu 5 Kindern (6 bis 14 Jahre))

Einfache Fahrt: 24 €
Hin- und Rückfahrt: 28 €

Tageskarte

Kinder: 11 €
Erwachsene: 24 € | weiter
| 23.12.2019 | Foto: Jörg Müller

Neuer Bahnhof Jöhstadt: Feuer. Wasser. Kohle. (ab 2022)

Im vierten Bauabschnitt zum Wiederaufbaus des Bahnhofs Jöhstadt steht die Gestaltung der Lokbehandlungsanlagen am Lokschuppen, die Vorbereitung und Herstellung der Versorgungsleitungen sowie der neuen Bekohlungsanlage einschließlich der Anpassung der Gleisanlage für den finalen Gleisplan im Mittelpunkt. Um die Kosten dieser Arbeiten decken zu können, freuen wir uns sehr über Spenden! | weiter

Logo zur Veranstaltung „Mensch gegen Maschine“
Logo zur Veranstaltung „Mensch gegen Maschine“ | Foto: Stadt Jöhstadt

10. September 2022 - Spendenlauf „Mensch gegen Maschine“

Zur vierten Auflage des Spendenlaufes um den Pokal der Stadtwerke Annaberg-Buchholz werden 150 Teilnehmer erwartet, die wieder zum läuferischen Wettstreit gegen den fahrplanmäßigen Zug der Preßnitztalbahn zwischen Schlössel und Steinbach antreten wollen. Hier geht es zur Anmeldeseite (externe Seite www.joehstadt.de) | weiter