08.03.1997

Bau einer provisorischen Verladerampe im Bahnhof Schlössel

Über sechs Jahre lang wurden durch die IG Preßnitztalbahn e.V. alle Fahrzeugtransporte von und nach Jöhstadt mit aufwändigen Kraneinsätzen und Tiefladern realisiert. Sowohl am Be- als auch am Entladeort musste dazu ein leistungsfähiger Kran bereitgestellt werden. Neben den dafür erforderlichen finanziellen Aufwendungen führten die Kranverladungen auch gelegentlich zu Beschädigungen an den Fahrzeugen.

Für den umfangreichen Fahrbetrieb, den die IG Preßnitztalbahn zur „100 Jahrfeier Cranzahl - Kurort Oberwiesenthal“ mit den eigenen Fahrzeugen abwickeln wollte, standen jedoch diese Gegenargumente ernsthaft gegenüber. Da jedoch auch für künftige Transporte von und zur Preßnitztalbahn auf Straßentieflader zurückgegriffen werden mußte, wurde die bewährte Praxis der Überladerampen vom Schmalspurgleis auf einen regelspurigen Eisenbahntransportwagen für den Straßentransport adaptiert.

Am 8. März 1997 begann bei der Preßnitztalbahn die Ära der Rampenverladung für Straßentieflader in Sachsen. Am Gleisende des Gleises 3 im Bahnhof Schlössel entstand die erste stationäre Rampe zur Verladung der 750-mm-Schmalspurfahrzeuge. In einer eher an Brückenbauweisen im „Wilden Westen“ erinnernden Verbauform wurde durch mehrere Mitglieder der IG Preßnitztalbahn e.V. am Wochenende 7. und 8. März 1997 die Verladerampe errichtet.

Bau der provisorischen Verladerampe im Bahnhof Schlössel (12 Fotos)

Titelbild Kalender „Unterwegs mit der Preßnitztalbahn 2027“
Titelbild Kalender „Unterwegs mit der Preßnitztalbahn 2027“ | Foto: Sammlung IG Preßnitztalbahn e.V.

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