Am 2. August 2025 verstarb Andreas Hennig im Alter von 69 Jahren plötzlich und unerwartet. Eigentlich wollte er an diesem Tag Dienst auf seiner Musemsbahn verrichten, doch sagte er einige Tag vorher beim Dienstplaner ab, weil er etwas Ruhe benötige.
Andreas war als Zugführer eine Institution auf der Preßnitztalbahn, in vielen Jahren konnte man ihn an fast jedem Wochenende auf seiner Eisenbahn im Einsatz erleben. Zwar waren ihm mit den Jahren nach dem Dienst die Anstrengungen anzusehen gewesen – dennoch nahm er die Dienstanfragen aus der Geschäftsstelle mit hoher Zuverlässigkeit an. Nachdem er viele Jahre als Ausbilder in Chemnitz tätig war und den Renteneintritt genoß, war er dennoch auf Zuruf immer bereit für einen Dienst.
Dreißig Jahre lang war er Mitglied im Verein und fast ebenso lange auf den Zügen der Museumsbahn unterwegs. Andreas wurde sehr geschätzt für seinen persönlichen Einsatz und die stetige Vermittlung seines Wissens an den Nachwuchs – erst wenn „die Jugend“ mit ihm Dienst absolviert hatte, war sie eigenständig diensttauglich.
Wir trauern mit seiner Frau und seiner Familie. Sein Tod reißt ein großes Loch.
Wir vermissen Dich.
Dieser Beitrag wurde im PK-Spezial Ausgabe 36, Oktober 2025 veröffentlicht