Am 10. September 2022 ereignete sich auf der Döllnitzbahn ein schwerer Unfall, als ein Landwirtschaftfahrzeug an einem Bahnübergang mit der I K Nr. 54 kollidierte und dabei neben der starken Beschädigung an Lok und Wagen des Zuges auch schwere Verletzungen des Triebfahrzeugpersonals verursachte.
Nach der Überführung der Lok nach Meiningen ins Dampflokwerk und dem Abschluss der Arbeiten innerhalb eines Jahres war die Lok am 12. Januar 2024 das erste Mal wieder unter Dampf in Sachsen zu erleben, als der neue Bahnhof Oberschmiedeberg eröffnet wurde.
Während die Schuldfrage für den Unfall zivilrechtlich unstrittig war, mussten die Schadenersatzansprüche zur Wiederherstellung der Schäden mit der Versicherung in einem sehr intensiven Prozess ausgehandelt werden.
Rechtsanwalt Dr. Frank Wilting und das Team um Jens Weber der PRESS haben die Interessen des Fahrzeugeigentümers, der Stiftung Sächsischer Schmalspurbahnen und des aktuellen Betreibers, der Preßnitztalbahn sehr konsequent und sachlich vertreten. Vom Gesamtbetrag von netto knapp einer Million Euro Wiederherstellungskosten verbleiben nun nur etwas weniger als zehntausend Euro, die durch Eigenmittel aufgebracht werden müssen, da dieser Betrag von der Versicherung nicht erstattet wird.
Bis Ende Oktober konnte nun das Verfahren abschließend verhandelt werden.