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Hier beantworten wir Fragen, die wir zum Projekt erhalten und die allgemein zur Beantwortung von Interesse sind, diese werden in Kürze (und wenn ausreichend Fragen zur Beantwortung vorliegen :-) ) etwas strukturierter in Themnbereiche auf einzelnen Seiten zusammengestellt.


Hier die ersten eingegangenen Fragen ...

Mit dem Baufortschritt ist erkennbar, dass der Fußboden erheblich über dem bisherigen Straßenniveau des Paschweges liegt. Warum mußte das so sein?
Zum einen dient dies dem Hochwasserschutz der Halle, mußte doch im August 2002 festgestellt werden, dass der Bahnübergang des Paschwegs (Strecken-Km 22,2) keineswegs sicher ist, da hier das Wasser drüber lief. Zum anderen ist dies durch die künftige Gleisgestaltung der Anschlußgleise entstanden, die zwar ein Teil ab der Anschlußweiche noch in gleicher Steigung zum Streckengleis verlaufen, doch mit den "Verzweigungsweichen" muß bereits nahezu Nulllage hergestellt sein, auch um das "Hereinrollen" von vor der Halle stehenden Wagen zu vermeiden. Dies hat natürlich Probleme am anderen Ende der Halle zur Folge, wo der Höhenunterschied zum Straßenniveau teilweise mehr als einen Meter beträgt und somit in diesem Bereich angepasst werden muß.
Wie viele Fahrzeuge sollen in der Halle Platz finden?
Je nach Reihenfolge der Wagengarnituren werden zwischen 12 und 15 Fahrzeuge maximal auf den drei Hallengleisen Platz finden.
Sollen auch Dampfloks in der Fahrzeughalle abgestellt werden?
Nein, für die Dampfloks steht der Lokschuppen in Jöhstadt zur Verfügung. Wenn die Wagen künftig nicht mehr für kleinere Arbeiten die Lokschuppenstände belegen, ist dort wieder mehr Platz für die eigentliche Triebfahrzeugunterhaltung.
Wollen Sie größere Reparaturen, wie z.B. Hauptuntersuchungen an den Lok´s in der Halle ausführen?
Das ist zum einen aufgrund der vorgesehenen Ausstattung, wie auch mit den vorhandenen technischen Mitteln nicht möglich. Werkstattfunktionen sollen vor allem der Wartung und Inspektion der Fahrzeuge dienen, für Hauptuntersuchungen wird die Preßnitztalbahn auch weiterhin die Leistungen anderer Werkstätten in Anspruch nehmen.
Warum hat es im gesamten Jahr 2003 keinen sichtbaren Baufortschritt gegeben?
Da der Förderbescheid kurz vor Weihnachten 2002 beim Verein eintraf, konnten erst im Januar ´03 die eigentlichen Planungsarbeiten für die Baugenehmigung in Angriff genommen werden. Auf Anforderung der Genehmigungsbehörde waren noch spezielle Gutachten und Untersuchungen zu erbringen, die aber erst nachdem der Frost aus dem Boden war, realisierbar waren. Ende Mai ´03 wurde der Antrag auf Erteilung der Plangenehmigung beim Regierungspräsidium Chemnitz eingereicht. Die erste Stellungnahme der Behörde zielte jedoch darauf, einzelne Träger öffentlicher Belange nochmals mit besonderen Anforderungen bzw. teilweise erstmals mit einzubeziehen. Aufgrund erheblicher Bearbeitungszeiten einzelner Ämter und Stellen konnte erst zum 30.09.03 der neue Planungsstand mit Einarbeitung der Änderungsanforderungen beim RP Chemnitz vorgelegt werden. Daraufhin wurden hier nochmals weitere Stellungnahmen einzelner Fachbehörden eingefordert, gleichzeitig die Präzisierung einzelner Planungsbestandteile erwartet. Zum 9. Januar 2004 konnten nunmehr alle beizubringenden Unterlagen und Stellungnahmen vorgelegt werden. Momentan ist das RP Chemnitz wieder am Zuge ...

Da nur mit Baugenehmigung auch ein sichtbarer Baufortschritt erfolgen kann, werden erste Erdbewegungen erst mit Vorlage der Plangenehmigung möglich sein.

Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, die bisher noch nicht hier beantwortet wurden, wenden Sie sich bitte bitte per e-Mail (projekt-halle@pressnitztalbahn.de) an uns.

Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert
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Für dieses Projekt wird der Eigenanteil zu den Fördermitteln aus Haushaltsmitteln des Vereins IG Preßnitztalbahn e.V. finanziert

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 25.07.2011